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31. Aug. - 06. Sept. '07

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Der Kurpark

«Deutschlands schönster Kurpark 2005» ist der historische Kurpark, ein streng barockes Alleensystem, in deren Freiräumen die aufgelockerte Natürlichkeit eines künstlerischen Landschaftsgartens harmonisch eingeführt wurde, ist das Schmuckstück Bad Pyrmonts und gleichzeitig eine der schönsten Kurparkanlagen Europas.

Der Park ist 17 ha groß und beherbergt viele seltene Bäume, insgesamt rund 300 verschiedene Arten.

Das Alleensystem ist zwischen 1667 und 1772 entstanden und schließt die Hauptallee, die Springbrunnenallee, die Klosterallee und die Hylligen Born Allee ein. Die Klosterallee wurde ab 1996 mit 420 Kaiserlinden neu gepflanzt.

Englischer Landschaftspark

Diese Elemente sind ab 1908 gestaltet worden. Sie finden diese in den Bereichen zwischen Erdbeertempel, Teehaus und Malerteichen.

Palmengarten

1903 als französischer Garten angelegt. Wurde zwischen 1911 und 1913 umgestaltet. 1913 wurden die ersten 13 Palmen aufgestellt. Heute finden Sie dort rund 300 Großpalmen und viele kleinere Kübelpflanzen. Die älteste Palme ist ca. 430 Jahre alt.

Gebäude

Der Erdbeertempel ist aus dem Jahre 1786. Die Arkaden mit dem Lesesaalgebäude und dem angrenzenden Konzerthaus wurden 1926- 1928 erbaut. Die Klinik «Fürstenhof» wurde 1991 eröffnet. Das heutige Hotel Steigenberger ist das ehemalige Kurhotel. Der «Brunnenhain» wurde wie auch das «Parkpalais» 1950 gebaut.

Bepflanzung

Jedes Jahr werden auf den Schmuckbeeten rund 250.000 Pflanzen gesetzt. Diese werden als Ornamente gepflanzt. Es gibt dort verschiedene Zwiebelpflanzen, Stiefmütterchen, Gänseblümchen, Geranien, Tagetes, Eisblumen und viele andere interessante Pflanzen. Viele davon stammen aus eigener Anzucht.

Öffnungszeiten

Der Kurpark wird im Sommerhalbjahr um 22.00 Uhr und im Winterhalbjahr um 20.30 Uhr bzw. nach Einbruch der Dunkelheit geschlossen

Bergkurpark

Die Parkanlagen nördlich des Kurparks werden auch Bergkurpark genannt. Der Grundstein wurde 1883 mit der Pflanzung der Bombergallee nördlich der Bismarckstraße durch Friedrich Dirks gelegt. Am 18. April 1883 besichtigte Fürst Georg Victor die von ihm beauftragte fertige Allee. Sie stellt die Verbindung zur Klosterallee her und bietet einen herrlichen Blick auf das Kloster in Lügde. Gleichzeitig gliedert die Allee in gelungener Weise die später geschaffenen Bereiche des Bergkurparks. In genialer Weise werden die gestalterischen Elemente des Barock mit denen des englischen Landschaftsparks verbunden.

Nach der Schaffung der Bombergallee, dessen Linden heute noch aus der 1. Pflanzung von 1883 stammen, wurde im Winter 1906/07 der Hirschpark bepflanzt. Heute bietet dieser wunderschöne Landschafts-park die Kulisse für die Hufelandtherme.

Seit 1907 war der Gartenkünstler Werner Dirks in Bad Pyrmont tätig. Er bekam von dem letzten Fürsten von Waldeck-Pyrmont, Fürst Friedrich (1893-1918), die Aufgabe, die bestehenden Kurparkanlagen als harmonisches Gesamtbild zu gestalten. Im Jahre 1932 erfolgt dann der erste Spatenstich im Bergkurpark. Mit über 200 Mitarbeitern wird der Bereich westlich und östlich der Bombergallee nach den Plänen von Werner Dirks im englischen Landschaftsstil bepflanzt. Dadurch schließt sich die Lücke in den Grünanlagen zum bereits bestehenden Hirschpark. Es entsteht einem geschlossene «Grüne Achse» zwischen dem Kurpark und dem Bomberg.

Bilder Kurpark

Springbrunnenallee

Erdbeertempel

Palmengarten

Palmengarten 2

Bergkurpark

Palmengarten 3

Barockes Alleensystem